22. Januar 2008
widäwos
Hiobsbotschaft: Köln 99er haben Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Lieblingskind der BBL ist auf der Suche nach einer Halle und Geld gescheitert. Leider ist für Schadenfreude kein Platz. Wenn man sieht das die Hauptsponsoren von Leverkusen und Ulm auch abgesprungen sind und Gießen wackelt wie ein alter Kuhschwanz, kriegt man es mit der Angst zu tun.
Mir taten die Fans in Leverkusen und Köln schon ein bißchen leid, als ich gehört habe, das man mit Düsseldorf verhandelt (als neuen Standort). Das wäre genauso tragisch wie Bamberg geht nach Nürnberg. Die Fans können und werden nicht mit umziehen. Die Spiele Köln gegen Bonn vor 14.000 Zuschauern in der Köln Arena zeigten doch nicht die Attraktivität der Sportart in der Region, sondern eher die Rivalität.
Auf die BBL kommt viel Arbeit zu in diesem Jahr. Leider habe ich auch kein Rezept wie man mehr als 80- bis 120000 Zuschauer vor den Fernseher bekommt. Ohne Präsenz in den Medien gibt es keine großen Sponsoren und somit auch kein Geld, von “Fernsehgeld” ganz zu schweigen.
Zum Schluß noch das Interview von Mithat im Berliner Kurier. “Wenn es einen Kontakt zu Alba gegeben hätte, dann wäre ich jetzt nie und nimmer in Bamberg”. Genau Mithat, so macht man sich Freunde in Bamberg. Hätte er gesagt, dann würde ich nicht in Bamberg spielen, wäre es eine Sache, aber “nie und nimmer”. Das hört sich an wie ein Hartz4-Empfänger dem man die Stütze streicht, wenn er nicht in Bamberg spielt.
Gruß von Gandalf
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